Autonome Fahrzeuge verändern den öffentlichen Verkehr

© PostAuto Schweiz

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Autonome Fahrzeuge stellen nicht nur die Autobranche vor Herausforderungen. Am schnellsten überrollt werden dürfte der öffentliche Transport. Das war kürzlich in der WirschaftsWoche zu lesen. Auch wenn ich überzeugt bin, dass das Thema „Autonomes Fahren“ im Augenblick noch stark überschätzt wird, so ist der Trend doch Realität und wird die öV-Landschaft und unsere ganze Mobilitätslandschaft massiv umpflügen – in einigen Jahren allerdings erst.

Im Jahr 2007wurde in den USA ein Onlinedienst für Mitfahrgelegenheiten gegründet. Autofahrer konnten die leeren Plätze in ihrem Wagen an andere Passagiere vermarkten. Das Unternehmen heisst inzwischen Luft und hat radikale Pläne für die Zukunft der Mobilität: schon 2017 will es selbstfahrende Taxis einsetzen. Schon 2021 will Lyft die Mehrheit seiner Fahrten mit selbstfahrenden Autos erledigen. Auch Uber und Google und viele Autokonzerne arbeiten an ähnlichen Konzepten.

Herausforderung für Bahnunternehmen

Besonders gefordert sind Bahnunternehmen, wie die SBB. Diese haben seit einiger Zeit eine eigene Abteilung, die sich mit den Folgen von selbstfahrenden Fahrzeugen für den öffentlichen Verkehr befasst. Denn was der öffentliche Verkehr. heute leistet, dürften Unternehmen wie Lyft schon bald effizienter und günstiger anbieten.

Die Vorboten der Revolution seien längst im Einsatz, heisst es in der WirtschaftsWoche weiter: Weltweit testetenn Google, Lyft, Daimler und Dutzende andere Unternehmen ihre Roboterautos auf der Straße. Das Start-up Nutonomy etwa setze in Singapur selbstfahrende Autos schon für den Taxiverkehr ein. Der Fahrtenvermittler Uber kutschiere in Pittsburgh Fahrgäste per Autopilot. Und in Helsinki, der Stadt Sitten in der Schweiz und in Gelderland in den Niederlanden seien bereits selbstfahrende Minibusse unterwegs.

Gewaltiges Plus an Lebensqualität

Laut einer Studie des Weltverkehrsforums, einer internationalen Organisation der OECD, brächte die Verkehrswende, an der hier leise gearbeitet wird, Stadtbewohnern ein gewaltiges Plus an Lebensqualität. Sie kämen in Robotertaxis schneller zum Ziel, ohne Umsteigen und lange Wartezeiten. Die Fahrten kosteten, auch ohne Subventionen, halb so viel wie heutige Tickets im öffentlichen Nahverkehr. 95 Prozent der Parkplätze könnten für neue Häuser, Cafés, Geschäfte, Parks genutzt werden. Staus wären Vergangenheit, der Straßenverkehr ginge um bis zu 37 Prozent zurück.

 

Interessiert? Dann gehen Sie doch hier direkt und online zum vollständigen Artikel der WirtschaftsWoche.

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