Sechs Tipps zur Hypotheken-Erneuerung

Sechs von zehn Immobilienbesitzern bezahlen zu viel für ihre Hypothek.
Was Sie tun können, um nicht dazuzugehören.

Hypotheken sind so günstig wie noch nie. Viele Kreditnehmer nutzen aber diese gute Ausgangslage für Verhandlungen mit den Kreditgebern nicht und bezahlen unnötigerweise viel zu viel für ihre Hypothek. Sie gehen fälschlicherweise davon aus, dass diese günstigeren Zinsen der Verdienst der Bank sei. Das ist aber meist nicht der Fall – diese gibt einfach den tieferen Zinssatz weiter.

Es gilt, die grossen Unterschiede bis zu einem halben Prozent auf dem Markt zu nutzen. Und auch die Marktsituation: Der Anlagedruck hat dazu geführt, dass neben den Banken auch Versicherungen,Pensionskassen, Anlagestiftungen, Unternehmen und vermögende Privatpersonen ins Hypothekengeschäft eingestiegen sind – das hat den Wettbewerb zusätzlich angeheizt. Wenn Sie also Ihre Hypothek nächstens erneuern, sollten Sie diese Situation zu Ihrem eigenen Vorteil nutzen. Hier zeigen wir Ihnen mit sechs Tipps, wie Sie optimal verhandeln.

  1. Legen Sie eine Strategie fest
    Schaffen Sie eine Basis, auf der Sie entscheiden können und halten Sie daran fest, egal ob die Zinsen steigen oder nicht. Passen Sie die Hypothekenstrategie der Immobilienstrategie an. Es macht keinen Sinn, eine Festzinshypothek über 15 Jahre abzuschliessen, wenn die Immobilie in drei Jahren verkauft wird.
  2. Lassen Sie sich nicht abfertigen
    Lassen Sie sich bei den Verhandlungen nicht mit einem Standard-Angebot abfertigen. Verlangen Sie eine auf Ihre Situation und auf Ihre Strategie abgestimmte Offerte. Bleiben Sie hartnäckig und verhandeln Sie mit der Einstellung, dass es auf dem Markt immer ein noch besseres Angebot gibt!
  3. Überwachen Sie Ihre Termine
    Wissen Sie, wann Ihre Hypothek fällig wird? Tragen Sie das Datum neun Monate vor Ablauf in Ihre Agenda ein. So verpassen Sie keine Kündigungsfristen und können die Erneuerung ohne Druck und Stress angehen.
  4. Verfolgen Sie die Zinsentwicklung
    Bleiben Sie wachsam und verfolgen Sie die Zinsentwicklung. Stellen Sie eigene Szenarien auf und bilden Sie sich eine eigene Meinung, wie sich der Zins entwickeln könnte.
  5. Verlangen Sie ein schriftliches Angebot
    Mündliche und handschriftliche Offerten sind nicht verbindlich und können beim Abschluss zu Problemen führen. Achtung: Bei den meisten Kreditgebern ist das Zinsangebot immer nur tagesgültig. Das heisst, dass Sie am gleichen Tag entscheiden müssen,an welchem Sie das Angebot erhalten.
  6. Nehmen Sie nicht das erstbeste Angebot an
    Prüfen Sie weitere Angebote auch dann, wenn die erste Offerte günstiger ist, als Ihre bisherigen Konditionen. Verhandeln Sie nach und prüfen Sie weitere Angebote. Und schrecken Sie auch von einem Anbieterwechsel nicht zurück – er ist einfacher als Sie denken.

Wann wird Ihre Hypothek fällig?
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Gerne laden wir Sie zu einer kostenlosen Erstberatung zu uns ins Hypothekenhaus ein.

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