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Bieler Fototage 2017: Den Extremen nachspüren

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Architonic hat kürzlich unter dem Titel «Sharing is caring: die neuen Coworking Spaces» eine Geschichte von Simon Keane-Cowell aufs Internet gestellt, die zeigt, wie sich die Idee des Gemeinschaftsbüros in den letzten Jahren gewandelt hat. Nicht mehr die Not und die knappen Mittel junger Start-ups oder selbständig erwerbender definieren den Standard, sondern das Konzept hat sich zu einer eigenen Form der Arbeitswelt gemausert.

Lesser Architectures Umwandlung eines alten Fabrikgebäudes in Brooklyn für COWORKRS wird durch eine grafische, farblich starke Treppe definiert (Foto: Architonic)

Im Beitrag heisst es: «Die Idee von Freelancern, digitalen Nomaden und Start-Ups, die sich einen physischen Arbeitsraum teilen, hat sich in den letzten Jahren von einem übercoolen, hipstergeführten Phänomen zum Big Business für solvente Firmen gewandelt, die inspirierende Arbeitsplätze am richtigen Ort anbieten. Vor kurzem noch ein Trend, jetzt schon übliche Praxis. Die neuesten Statistiken zeigen: Mit fast 8.000 Coworking-Spaces weltweit Anfang 2016 hat die Coworking-Industrie fast $ 1 Milliarde an Kapital zugelegt.»

Tom Dixons Projekt für die Londoner Kette Interchange überzeugt mit einem Nebeneinander von Serienprodukten des Designers und massgeschneiderten Tischen und Lampen

Schon seit Beginn des sich abzeichnenden Trends stand der Gedanke im Vordergrund, mit gemeinsamen Büros unter wirtschaftlich nicht verbundenen Arbeitsplätzen deinen Ort zu schaffen, in denen sich initiative Kleinunternehmer gegenseitig befruchten und an dem man gemeinsam Ideen entwickeln könnte. Je mehr kreative Menschen also im gleichen Büro arbeiten, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese ihr Wissen teilen und ihre Netzwerke zusammenführen.

Das Projekt von Henri Cleinge hatte zwei Herausforderungen zu bewältigen: Die funtionalen Erfordernisse des Kunden und die Frage, wie Design in einem denkmalgeschützten Gebäude funktionieren kann. Fotos: Adrien Williams

Anhand konkreter Beispiele zeigt architonic, wie sich dieser Gedanke international verbreitet hat und auch die Architektur vor neue Herausforderungen gestellt hat. Die gezeigten Workspaces stellen gestalterisch sicher die Spitze der Entwicklung dar und dürften auch ihren Preis haben. Sie machen aber deutlich, dass Co-Working schon lange die anfängliche „Schmuddelecke“ verlassen hat, wo in ungenutzten Industrie- und Bürolandschaften schnell und mit minimalsten Mitteln einfachste Arbeitsplätze installiert wurden.

Den vollen Beitrag von architonic finden Sie hier online.

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